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Sonntag, 05.09.2010

Camping und Umwelt

Naturcamping, Ökocamping oder ECOCAMPING - es gibt viele Begriffe, die den nachhaltigen Campingtourismus beschreiben. Ebensoviele Möglichkeiten gibt es, sich als Campingplatz im Einklang mit den Belangen des Natur- und Umweltschutzes weiter zu entwickeln. Trotzdem muss der Campinggast nicht auf die Annehmlichkeiten eines modernen Campingplatzes verzichten. Als Mitglied im ECOCAMPING Netzwerk ist es uns möglich, neue Wege im nachhaltigen Tourismus zu finden und unsere Fortschritte im Bereich der ökologischen Unternehmensführung zu dokumentieren.

Was bedeutet ECOCAMPING?

  • ECOCAMPING ist die Initiative für nachhaltigen Campingtourismus in Europa
  • Verbesserung von Umweltschutz, Sicherheit und Qualität
  • Vermeidung und Verwertung von Abfällen
  • Effiziente Nutzung von Energie und Wasser
  • Umweltschonende Reinigung
  • Vermeidung von Verkehrsbelastungen
  • Vermeidung von umweltschädlichen Stoffen
  • Naturverträgliche Gestaltung und Pflege der Außenanlagen
  • Berücksichtigung von Natur und Umwelt bei Freizeitangeboten
ECOCAMPING

Was tun wir Im Einzelnen für die Umwelt?

Einkauf von grünem Strom von der Firma NaturEnergie
Einsatz ökologisch unbedenklicher Reinigungsmittel von den Firmen Sonett und Biotec
Verwendung von WC-Recyclingpapier
Verwendung von elektrischen Händetrocknern statt Papierhandtücher
Durchflußbegrenzer an Duschköpfen und Wasserhähnen
Sensorarmaturen und Druckknöpfe an Wasserhähnen
Platzbeleuchtung mit Energiesparlampen
Naturnahe Gestaltung des Geländes (z. B. Spielgeräte aus Holz)
Möglichst geringe Versiegelung von Stellplätzen, Parkplätzen und Wegen
Schutz alter Baumbestände und naturbelassener Hecken, hierzu ein Beispiel: aus dem Genressourcenprojekt "Alte Apfelsorten im Naturpark Uckermärkische Seen" haben wir mehrere hochstämmige Apfelbäume zur Pflanzung und Pflege erhalten.
Verzicht auf Mineraldünger oder chemische Pflanzenschutzmittel: Wir düngen mit MALTaflor, ein pflanzlicher Dünger ohne tierische Bestandteile.
Unbewirtschaftete Sumpfwiese (3 ha) bewachsen mit Gräsern, Seggen und dem Sumpf-Blutauge
Aufhängen von Nistkästen für Insekten
Nutzung von See- und Regenwasser zur Bewässerung der Grünanlagen
Verwendung von Recyclingpapier und stromsparender PCs im Büro
Abfall vermeiden und sortieren: Bei uns werden Glas, Papier, Leichtstoffe (gelber Sack) und Restmüll getrennt. Vorsortiertüten erhalten Sie kostenlos in der Rezeption! Grünschnitt und Laub werden auf separaten Komposthaufen gesammelt. Wir nehmen Altbatterien an und sammeln Korken.